MED CAMPUS

MED CAMPUS Graz

Ein Campus, der alles vereint: weitläufige Studierzonen für effektives Lernen, gemütliche Sitzgelegenheiten für kreative Denkpausen, moderne Labors für innovative Forschungsprojekte, voll ausgestattete Hörsäle für die Ausbildung der Mediziner*innen von morgen und die Nähe zum Universitätsklinikum für ein Gesundheitskonzept der Zukunft. Mit dem MED CAMPUS Graz wurde neuer Raum für innovative Ideen und zukunftsorientiertes Denken Tausender Mitarbeiter*innen und Studierender geschaffen.

Ein Campus, der alles vereint

Studierende auf dem Fahrrad

Vorzeigeprojekt für Nachhaltigkeit

Nach unserem Leitsatz „nachhaltig leben. lernen. forschen“ sind wir uns der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und nehmen die Rolle als Vorzeigeprojekt für Nachhaltigkeit sehr ernst: Als erstes Forschungs- und Laborgebäude Österreichs erhielt das Modul 1 am MED CAMPUS Graz die höchste Zertifizierungsstufe der Österreichischen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (ÖGNI) – das Ergebnis eines ganzheitlichen Zugangs, der ökonomische, ökologische und soziale Aspekte vereint und neue Maßstäbe setzt. Erweiterte Anbindungen für den öffentlichen Verkehr und ein durchdachtes Radwegenetz setzen wichtige Schritte für ein sanftes Mobilitätskonzept.

MED CAMPUS Graz

Offener Lebensraum

An diesem Ort sind Lehre, Forschung und die Betreuung von Patient*innen nicht nur symbolisch durch Brücken verbunden: Die moderne Architektur zeigt die enge Zusammenarbeit dieser Bereiche, die das Erfolgskonzept unserer Universität ausmacht. Offenheit, Zugänglichkeit und Kommunikation spielen dabei wichtige Rollen, dies spiegelt sich in zahlreichen Begegnungszonen zum Ideenaustausch und einem ansprechenden gastronomischen Angebot wider. Das gesamte Potenzial des MED CAMPUS Graz wird sich mit der Fertigstellung des Moduls 2 im Jahr 2022 entfalten.

MED CAMPUS Graz

Zukunftsorientierte Neuausrichtung

Wesentliche Grundlage des MED CAMPUS Graz ist die zukunftsorientierte Neuausrichtung der Med Uni Graz, durch die die Forschungs- und Lehrtätigkeit der Med Uni Graz organisatorisch vereinfacht und qualitativ verbessert werden. Neben der örtlichen Zusammenführung der vorklinischen mit den klinischen Bereichen der Med Uni Graz sowie mit dem LKH-Univ. Klinikum Graz äußert sich dies vor allem in der Zusammenführung von Instituten in Zentren und der Etablierung sogenannter ZMFII-Flächen für Forschungsprojekte sowie Core Facilities. Durch diese Neuorganisation soll eine Steigerung der Dynamik der internen Zusammenarbeit erreicht werden.

MED CAMPUS Graz

Kunst

Als Inspiration für alle (zukünftigen) Forscher*innen und Mediziner*innen, das komplexe Zusammenspiel im menschlichen Körper zu entschlüsseln, bereichern Kunstwerke rund um das Thema Medizin den Campus. Wo ließe sich die kreative Schaffenspause besser verbringen als zwischen den künstlerischen Arbeiten von Manfred Erjautz, Matt Mullican, Esther Stocker und Misha Stroj?

Kinderbetreuung

kinderCAMPUS

Als Teil unseres Campus wurde 2014 der kinderCAMPUS, die Kinderbetreuungseinrichtung der Med Uni Graz, eröffnet. Hier können Mitarbeiter*innen unserer Universität das richtige Angebot für ihre Kinder finden. Je nach Situation und Bedürfnissen bieten wir eine Kinderkrippe, den Kindergarten, eine alterserweiterte Gruppe sowie die Betreuung durch Betriebstageseltern. Mit abwechslungsreichen Angeboten und Projekten wollen wir kindliche Neugier wecken, kritisches Denken, Fantasie und Kreativität anregen und Spaß am Lernen, Forschen und Entdecken ermöglichen.

Medical Science City

Medical Science City

Die Med Uni Graz und das LKH-Universitätsklinikum Graz stehen für einen konstruktiven Wissenstransfer zwischen Lehre, Forschung und Klinik. Das Zentrum für Medizinische Forschung, das Zentrum für Wissens- und Technologietransfer in der Medizin, die Biobank Graz und viele weitere Einrichtungen bieten die perfekte Forschungsinfrastruktur, die durch die Räumlichkeiten des MED CAMPUS Graz auf ein völlig neues Level gehoben wird und zur interdisziplinären Vernetzung einlädt. Zusammengefasst als Medical Science City ist hier ein neuer Stadtteil für die Gesundheit entstanden, der die Steiermark zu einem der führenden medizinischen Zentren Europas macht.

Die Grundidee war, alle Institute der Med Uni Graz an einem Standort in unmittelbarer Nähe des klinischen Bereiches zu vereinen, um Forschung und Lehre voranzutreiben, aber auch Kooperationen zu stärken. Das spiegelt sich auch im Baukörper wider, der bewusst offen gestaltet ist, um die horizontale und vertikale Kommunikation zu fördern.

Hellmut Samonigg, Rektor der Med Uni Graz

Der MED CAMPUS Graz ist ein Ort

  • der Zusammenführung des klinischen und nicht-klinischen Bereichs zu einem Unternehmen Medizinische Universität Graz
  • zur Profil- und Schwerpunktbildung in der Lehre und Forschung über bestehende strukturelle Grenzen hinweg
  • zur optimalen Ressourcennutzung, Synergiebildung und Entwicklungsfähigkeit

Der MED CAMPUS Graz ist ein Raum

  • zur Kommunikation von Lehrenden, Forschenden, Studierenden und Mitarbeiter*innen
  • zum kreativen Austausch von in der Medizin tätigen Lehrenden und Forschenden unterschiedlicher Fachrichtungen
  • zur Visions- und Vorbildfindung, zur Zukunftsorientierung für Studierende, Lehrende, Forschende und Mitarbeiter*innen

Der MED CAMPUS Graz ist eine Chance

  • auf einen barrierefreien Zugang zum Lehr-, Forschungs- und Kommunikationscampus
  • auf Errichtung eines Universitätsstandortes mit nachhaltiger Konzeption und Nutzung
  • auf Impulssetzung im regionalen Wirtschaftsraum und Entwicklung zu einer attraktiven Universität

Kunst am Campus

Manfred Erjautz: „shelter (high touch)“

Acht Figuren stehen bzw. liegen verkehrt herum im Fassadendurchbruch des Campuseingangs: Fötus, Neugeborenes, Kind, Jugendliche, schwangere Frau, Mann, gebrechlicher Mann und Skelett. Die Figuren wachsen – jede in der Farbe des Fassadenkaders, auf dem sie sich befinden – gleichsam aus der Fassade heraus. Sie sind aus Aluminium gegossen und lackiert bzw. pulverbeschichtet und thematisieren den menschlichen Körper und seine konstitutionellen Veränderungen im Laufe seines Lebens.

Matt Mullican: „canvas rubbing project“

An den drei Wänden des Aula-Foyers wurden gelb grundierte Leinwände raumgreifend angebracht. Illustrationen wurden mit der Frottage-Technik mit Ölkreide auf die Leinwände aufgebracht. Die Motive stehen unter dem Thema „Kommunikation im und außerhalb des Körpers“, dargestellt werden Prozesse im Körper, aber auch Szenen aus der Geschichte der Beziehung zwischen Ärzt*innen und Patient*innen. Einige Symbole aus Matt Mullicans selbst entwickelter Bildsprache und Systematik sind ebenfalls zu finden.

Esther Stocker: „Knitterobjekt“

Auf der Campusebene findet sich die kugelähnliche Skulptur von Esther Stocker, gleich einem künstlichen Stein oder Felsen. Die Oberfläche aus gehärteter Lkw-Plane ist mit einer Rasterstruktur bedruckt und stark gefaltet und geknittert. Mit dieser zerknüllten Form stellt sie den vielen verworfenen Ideen, mit denen Forscher*innen immer wieder konfrontiert sind, ein Bild gegenüber.

Misha Stroj: „An einem Körper“

Am Stiegenaufgang zum Hörsaal ist das „Labor der anderen Art“ angebracht: Es ist eine Art Regal bzw. Setzkasten, der in seinem Raster die Grundfläche der zahlreichen Labore des Campus übernimmt. Jede Arbeit in den einzelnen Holzkästen ist Protokoll einer Kette von Untersuchungsergebnissen. Einige Kästen sind mit Glas geschlossen, einige bleiben offen.

Johanes Zechner: „Die Stämme“

Auf dem Gelände des MED CAMPUS Graz befanden sich vormals Obstgärten der Grazer Kreuzschwestern. Im Zuge der Erschließung wurden die Bäume gefällt, deren Stämme zu Brettern geschnitten und aufbewahrt. Ausschnittweise werden die Stämme jener Apfelbäume nun im Verabschiedungsraum der Pathologie gezeigt. Sie wurden in eine schwebende Formation gebracht, die zusammen mit Raumfarbe und Licht eine Morphologie von Zeitlichkeit evozieren.

Hans Sünkel

Mit dem MED CAMPUS Graz ist auch eine weitreichende Reorganisation der Grundlagenforschung verbunden, wurden doch zwölf ehemals vorklinische Institute zu drei interdisziplinären Zentren gebündelt.

Hans Sünkel, Vorsitzender des Universitätsrats